Grund- und Mittelschule Greding

Mit Herz und Verstand durchs Leben

Elternbrief

 Dienstag, 26. September 2017

Elternbrief

 

Sehr geehrte Eltern,

die ersten Unterrichtswochen im Schuljahr 2017/2018 liegen hinter uns. Jedes Schulkind kennt inzwischen seine Lehrkräfte, seinen Stundenplan, seine neuen Klassenkameraden und die wichtigsten Abläufe und Regeln im Klassenzimmer und Schulhaus. Unsicherheiten und Sorgen, die sicherlich manchen Schüler und manche Schülerin zum Schuljahresbeginn begleitet haben, sind hoffentlich mittlerweile gewichen. Die Schule verkörpert im Alltag der Kinder und Familien wieder einen festen Be­standteil. Wir hoffen und wünschen, dass sich die Kinder an unserer Schule wohlfühlen und dass Sie, liebe Eltern, gerne Kontakt zur Schule und den Lehrkräften pflegen.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich im Kollegium und in der Schulleitung größere personelle Änderungen ergeben. Nachdem Herr Oswald Brigl zum Ende des vergangenen Schuljahrs in den Ruhestand verabschiedet wurde, setzt sich die neue Schulleitung aus seinem bisherigen Stellvertreter Herrn Gerhard Schuster und dessen neu ernannter Stellvertreterin Frau Christina Schmidtlein-Mauderer und unserer bewährten Sekretärin Frau Hedwig Meyer zusammen. Mit Beginn des Schuljahres unterrichten Frau Schmidtlein-Mauderer und Frau Lisa Schmitt als Klassen­lehrkräfte die Klassen 3a bzw. 3b. Frau Sabine Neumann hat die Klasse 7 übernommen. Als weitere neue Lehrkräfte unterrichten Frau Petra Margraf, Frau Monika Schmidt und Herr Maximilian Reubelt in verschiedenen Klassen. Herr Christoph Karch von der MS Beilngries erteilt wieder einige Stunden Fachunterricht in Sport. Frau Ulrike Schmidt und Herr Jürgen Bienlein sind für dieses Schuljahr als Mobile Reserve im Einsatz.

Alle Lehrkräfte seien herzlich willkommen. Sie mögen sich möglichst schnell eingewöhnen und gut in der Schulgemeinschaft auf- und angenommen fühlen.

Zurzeit besuchen 155 (+ 10) Schülerinnen und Schüler unsere Grundschule. Diese werden in acht jahrgangskonformen Klassen unterrichtet. Neu eingeschult wurden dieses Jahr 43 Kinder. Unsere Mittelschule besuchen 87 (- 14) Schülerinnen und Schüler. Auch in diesem Schuljahr konnten wir alle Jahrgangsstufen an unserer Mittelschule besetzen.

Damit das Schuljahr möglichst reibungslos und erfolgreich verlaufen kann, bekommen Sie mit diesem Rundschreiben einige wichtige Informationen und Hinweise.

 

Bitte lesen Sie den Elternbrief genau durch und bewahren Sie ihn gut auf, damit Sie im Bedarfsfall darauf zurückgreifen können. Wir bitten Sie, Empfang und Kenntnisnahme auf dem angefügten Abschnitt zu bestätigen.

Informationen zur Schule finden Sie auch im Internet unter www.volksschule-greding.de.


 

  1. Schulsozialarbeit

Kinder und Jugendliche wachsen heute unter sehr vielschichtigen gesellschaftlichen Bedingungen auf. Recht unterschiedlich fallen ihre Reaktionen auf die komplexen Lebensbedingungen aus. Schulsozialarbeit kann einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche die täglichen Herausforderungen, die ihnen in Schule und Alltag abverlangt werden, besser bewältigen können.

Das Kollegium der Grund- und Mittelschule begrüßt es deshalb ausdrücklich, dass seit zwei Jahren bei uns eine sozialpädagogische Fachkraft an vier Tagen tätig ist. Im Anhang an diesem Elternbrief stellt sich Frau Stefanie Philipp ausführlich vor und nennt ihre Kontaktdaten.

 

  1. Einführung des neuen Lehrplans PLUS für die 5. Jahrgangsstufe

Nachdem der neue Lehrplan PLUS seit dem letzten Schuljahr verbindlich für alle Jahrgangsstufen in der Grundschule gilt, wird er ab diesem Schuljahr auch sukzessive in der Mittelschule, beginnend mit der 5. Jahrgangsstufe, eingeführt.

In den Grundschulklassen 1 - 3 kann seit dem Schuljahr 2014/15 das Zwischenzeugnis durch ein Lernentwicklungsgespräch ersetzt werden. Dieses soll im Zeitraum Januar/Februar 2018 durchgeführt werden. Für die Klassen  1- 3 haben wir auch für dieses Schuljahr in einer Lehrerkonferenz und mit Zustimmung des Elternbeirates beschlossen, dieses dokumentierte Lernentwicklungsgespräch durchzuführen. Für die Klassen 1 - 3 wird demnach kein Zwischenzeugnis ausgestellt. Auch für die 4. Klassen wird kein Zwischenzeugnis ausgestellt, sie erhalten Ende Januar einen Bericht über den Leistungsstand.

In der Mittelschule wird auf Lernentwicklungsgespräche zunächst verzichtet.

Die geänderten Schulordnungen sehen vor, dass neben den traditionellen Formen der schriftlichen Leistungserhebungen (vormals Probearbeiten) verstärkt alternative Formen (schriftlich, mündlich, praktisch) herangezogen werden.

Auch auf die äußere Form ist bei allen schriftlichen Leistungsnachweisen wieder mehr Wert zu legen. Bei Beratungsgesprächen, Elternabenden und im Internet können Sie sich über weitere Einzelheiten informieren.

 

  1. Schulwegsicherheit

Über die Maßnahmen unserer neuen Sicherheitsbeauftragten, Frau Isabel Bock, zur Absicherung des Schulweges wurden die Grundschuleltern bereits in einem gesonderten Schreiben ausführlich informiert. Unterstützen Sie, sehr gerehrte Eltern, die Arbeit unserer Schülerlotsen durch vorbildliches, verkehrsgerechtes Verhalten.

Wir bitten die Schülerlotsen ihren Dienst sehr zuverlässig zu erledigen und pünktlich am jeweiligen Einsatzort zu sein. Im Verhinderungsfall bitte nicht einfach fernbleiben, sondern Frau Bock informieren und/oder selbstständig für einen Ersatz sorgen! Unser Dank gilt den Lotsen für ihren Dienst und Einsatz.

Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen oder nach Schulschluss abholen, bitten wir, die Kinder ausschließlich in der Schulstraße aus- bzw. einsteigen zu lassen. Wenden Sie bitte hierbei nicht in der Schulstraße, sondern fahren Sie die Schleife über die Max-Müller-Straße. Die Berchinger Straße ist als Haltestelle zum Ein- und Aussteigen ungeeignet, da es dort immer wieder zu Behinderungen und Gefährdungen kommt.

Das Befahren der Busschleife ist von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr für den Allgemeinverkehr generell verboten. Die Nichtbeachtung des entsprechenden Verkehrsschildes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die von der Polizei geahndet werden kann. Zu diesen Punkten – Befahren und Parken in der Schulstraße und Busschleife – erreichen uns laufend Klagen.

Durch die Ausweisung einer Tempo-30-Zone in der Berchinger Straße im Bereich der Schule konnte eine deutliche Verbesserung hinsichtlich des Gefahrenpotentials erreicht werden. In dieser Zone liegen schließlich auch die Schülerlotsenübergänge. Bleibt zu hoffen, dass die Autofahrer diese Beschränkung auch beachten. Kontrollmessungen der Polizei werden übrigens recht häufig durchgeführt.

Der Pausehof der Grundschule darf während der Unterrichtszeit von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr nicht befahren werden. Folglich dürfen in dieser Zeit auch keine Fahrzeuge darauf parken. Entsprechende Hinweisschilder werden in Kürze von der Stadt Greding angebracht.

 

  1. Fahrschüler

Die Busse fahren auf öffentlichen Linien nach festen, genehmigten Fahrplänen. Grundsätzlich müssten allen Kindern Sitzplätze zur Verfügung stehen. Es ist enorm wichtig, dass die Kinder sich ordentlich verhalten und sitzen bleiben, damit die Busfahrer sich auf den Straßenverkehr konzentrieren können. Die vorderen Sitze in den Bussen sind für die Schüler der ersten/zweiten Klassen vorgesehen. Buslotsen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und kümmern sich mit um die Sicherheit an den Bushaltestellen und im Bus, allerdings finden diese nicht bei allen Schülern Gehör. Wir wünschen uns, eine unfallfreie Zeit!

 

  1. Streitschlichter

Mit dem Einsatz unserer Streitschlichter haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir möchten auch für dieses Schuljahr darauf bauen und dies nutzen. Die Schülerinnen und Schüler schlichten bei Unstimmigkeiten und stehen bei kleinen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten zur Verfügung. Die Lehrkräfte und die Schulleitung schätzen den Einsatz und unterstützen die Streitschlichter nach Kräften. Die Betreuung der Streitschlichter hat Frau Philipp übernommen. Wir danken den Schülerinnen und Schülern und wünschen ihnen viel Erfolg und keinen Ärger.

 

  1. Entschuldigung bei Krankheit

Ist Ihr Kind verhindert den Unterricht zu besuchen, so ist die Schule unter Angabe des Grundes zu verständigen. Geben Sie uns bitte bis spätestens 8.00 Uhr telefonisch, per Fax oder Email Bescheid. Eine schriftliche Mitteilung muss innerhalb von 2 Tagen unaufgefordert nachgereicht werden. Ist ein Schüler am ersten Fehltag nicht bis 8.00 Uhr entschuldigt, so wird die Schule die Erziehungsberechtigen anrufen und den Verbleib des Schülers abklären. Sollte kein Kontakt möglich sein, ist die Schule verpflichtet, notfalls die Polizei zu verständigen, um den Verbleib von nicht entschuldigten Schülern abzuklären.

Bei Erkrankung von mehr als 10 Unterrichtstagen ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Ein derartiges Zeugnis kann die Schule auch einfordern, wenn sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse auffällig häufen.

Arzttermine sind grundsätzlich auf die unterrichtsfreie Zeit zu legen. Sollte dies ausnahmsweise nicht möglich sein, bitten wir um Rücksprache und rechtzeitige Information.

 

  1. Schulpsychologischer Dienst/Schulberatung

Die für unsere Schule zuständige Schulpsychologin, Frau Ute Lucas erreichen sie am günstigsten am Donnerstag von 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr unter der Rufnummer 09171/89011321. Beratungslehrkraft für unsere Schule ist Frau Christina Schmidtlein-Mauderer. Die Kontaktaufnahme mit ihr ist über das Sekretariat unserer Schule möglich.

 

  1. Wertgegenstände/Handys

Die Lehrkräfte beobachten seit einiger Zeit Vorfälle, bei denen die Kinder über den Verlust von Wertgegenständen klagen. Die Schule weist daraufhin, dass unterrichtsfremde Gegenstände nicht in die Schule mitgenommen werden sollen, sie stören in der Regel und führen sehr häufig zu Problemsituationen. Den Verlust oder insbesondere den Verbleib aufzuklären, kann die Schule nicht leisten.

Während des Unterrichts und während der Pausen ist der Gebrauch von Handys auf dem gesamten Schulgelände grundsätzlich verboten (vgl. hierzu Art. 56 BayEUG). Die Nutzung von Handys während der Mittagspause, auf dem Schulweg und im Bus wird von schulischer Seite nicht gerne gesehen.

Notwendige Telefonanrufe können die Kinder im Sekretariat führen.

 

  1. Digitale Bildung in Schule und Unterricht

Den Chancen und Herausforderungen, die eine fortschreitende Digitalisierung bietet, stellen wir uns selbstverständlich. Sie verändert das individuelle und gesellschaftliche Leben tiefgreifend und durchdringt sämtliche Lebensbereiche. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen müssen unsere Kinder und Jugendliche den kompetenten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien erlernen. Wir haben für diesen Zweck einen modern ausgestatteten Informatikraum und in nahezu allen Klassräumen Internetzugänge mit Smartboards oder Beameranschlüssen. Unser Dank gilt hier dem Sachaufwandsträger – der Stadt Greding – für das Verständnis und die großzügige Unterstützung.


G. Schuster, Schulleiter
C. Schmidtlein-Mauderer, stellvertretende Schulleiterin